Die Kurliste
Ein offenes Fenster. Eine Kanne Tee, noch warm. Ein Kellner, dem niemand glaubt. Im Juli 1958 stirbt ein alter Herr im Kurhotel Bernsteinhof, und die Antwort steht in einer Liste, die jeder lesen konnte.

Die Klingenhagen-Akten · Kriminalrätsel aus alten Akten
Ein Strafverteidiger, ein Arbeitszimmer, ein Stapel Akten, die er nicht aus der Hand geben wollte. Was er am Ende wusste, liegt in einem versiegelten Umschlag.
Auf einem Dachboden, in alten Kartons: Polizeiberichte, Vernehmungen, Briefe. Fälle, die nie aufgeklärt wurden und darauf warten, dass jemand genauer hinsieht.
Alles, was Sie zur Lösung brauchen, liegt in der Akte. Der Umschlag wird erst geöffnet, wenn Sie es herausgefunden haben.
Worum es geht
Ein Strafverteidiger bewahrte in den Fünfziger- und Sechzigerjahren die Fälle auf, die ihn nie losließen: Polizeiberichte, Vernehmungen, Briefe und seine Notizen am Rand.
Seine Patentochter Theda Klingenhagen hat die Kartons geerbt und erst jetzt geöffnet. In jeder Akte liegt ein versiegelter Umschlag mit dem, was er am Ende wusste. Theda öffnet ihn nicht allein. Sie möchte wissen, ob jemand von selbst auf die Lösung kommt.
Darum kommt jede Akte zu Ihnen. Alles, was Sie zur Lösung brauchen, liegt darin.
Manche Knoten hat seit Jahrzehnten niemand gelöst.
Was in einer Akte liegt
Fotos, Fahrkarten, Telegramme, Vernehmungen: Jede Akte enthält die Dokumente eines Falls zum Ausdrucken, Sortieren und Vergleichen. Irgendwo dazwischen steckt das Detail, das alles verändert.

Ein Abend, ein Fall
Eine Akte füllt einen Abend. Man liest, vergleicht Aussagen, legt Fotos nebeneinander und kommt der Sache Stück für Stück näher.
Allein ist es ein ruhiger Abend mit einem guten Rätsel. Zu zweit oder mit Freunden wird daraus ein gemeinsamer Krimiabend: Jeder übernimmt ein paar Vernehmungen, jeder entdeckt etwas anderes. Einem fällt die Uhrzeit im Telegramm auf, einer anderen die kleine Unstimmigkeit in einer Aussage. Aus vielen Beobachtungen fügt sich nach und nach das ganze Bild.
Und am Ende steht eine Frage, auf die es nur eine richtige Antwort gibt.
Die Antwort steht zwischen den Zeilen.
So funktioniert's
Sie brauchen kein Vorwissen und keine besondere Ausrüstung: einen Stift, etwas Papier für Notizen und Lust auf einen kniffligen Fall.

Sie drucken die Akte aus, schlagen das Buch auf oder öffnen sie auf Thedas Ermittlungstisch am Bildschirm. Ein Begleitbrief führt Sie in den Fall ein.

Polizeiberichte, Vernehmungen, Briefe und Fotos: Lesen Sie alles in Ruhe. In einem guten Fall ist nichts nur Dekoration.

Vergleichen Sie Aussagen, prüfen Sie Zeiten und Wege, achten Sie auf Kleinigkeiten. Alles, was Sie zur Lösung brauchen, liegt in der Akte.

Ihre Lösung geben Sie online ein, über einen QR-Code in der Akte. Dann öffnet Theda den versiegelten Umschlag, und Sie erfahren, ob Sie richtig lagen.
Zu jeder Akte
Jede Akte gibt es auch mit Ermittlungstisch. Dann liegen alle Dokumente auf Thedas Schreibtisch im Browser: zum Lesen und Vorlesenlassen, Markieren und Nebeneinanderlegen, am Rechner, Tablet oder Handy. Ohne Drucker, unterwegs und auch ohne Internet.
So sieht der Tisch bei Akte 1 aus →
Der Umschlag
Darin steht, was der Anwalt am Ende wusste. Halten Sie ihn ruhig gegen das Licht. Lesen werden Sie ihn trotzdem nicht.
Erst wenn Sie den Fall gelöst haben, öffnet Theda den Umschlag. Danach erzählt sie in ihrem Nachtrag, was aus den Menschen in der Akte geworden ist.
Bewegen Sie die Maus über den Umschlag.Ziehen Sie den Finger über den Umschlag.
Die Akten
Ein offenes Fenster. Eine Kanne Tee, noch warm. Ein Kellner, dem niemand glaubt. Im Juli 1958 stirbt ein alter Herr im Kurhotel Bernsteinhof, und die Antwort steht in einer Liste, die jeder lesen konnte.

Noch verschnürt.

Noch verschnürt.



Akte 4 bis 6 · liegen noch im Karton
Briefe von Theda
Theda Klingenhagen schreibt jeder Akte ein paar Zeilen voraus: wie sie auf den Fall gestoßen ist, was ihr beim Lesen aufgefallen ist und manchmal auch etwas ganz anderes.
Wer lügt, erinnert sich zu genau.
Diese Akten haben viele Jahrzehnte gewartet. Auf einen Abend mehr kommt es nicht an.
Die Personen

Archivarin im Ruhestand
Als Kind saß sie im Arbeitszimmer ihres Patenonkels und löste seine kleinen Rätsel. Heute öffnet sie die Kartons, die er ihr hinterlassen hat. Sie ist neugierig, genau und hat eine Schwäche für leise, kluge Kriminalfälle. Die Umschläge öffnet sie erst, wenn jemand den Fall gelöst hat.

Strafverteidiger in den Fünfziger- und Sechzigerjahren
In den Fünfziger- und Sechzigerjahren reiste er von Gerichtssaal zu Gerichtssaal. Die Fälle, die ihn nicht losließen, bewahrte er auf, mit seinen Notizen am Rand. Was er am Ende wusste, schrieb er auf und versiegelte es. Seinen Namen erfahren Sie nicht.