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Das Rheinufer der Düsseldorfer Altstadt an einem nebligen Februarmorgen, Spaziergänger, Laternen und Schleppkähne
Ein brennendes Maleratelier unter dem Dach, eine umgestürzte, leere Staffelei
Besucher im Museum vor dem Bildnis einer jungen Frau, die die Hand an die Wange legt
Ein Restaurator nimmt in seiner Werkstatt mit einem Wattestäbchen den alten Firnis von einem Gemälde ab
Nahaufnahme einer Gemäldeoberfläche im Streiflicht, feine waagerechte Sprünge, am Rand eine Lupe
Ein Gerichtsflur an Altweiber: Zeugen auf der Bank, verkleidete Frauen, draußen Konfetti

Akte 2 · Ein Riss im Firnis

Düsseldorf, Februar 1964. Über dem Rhein liegt Nebel.

Seit 1943 gilt das Bild als verbrannt.

Alle sehen sie an. Kaum einer kennt ihren Namen.

Im Dezember wird das Bild gereinigt. Danach ist nichts mehr, wie es war.

Ein Riss im Firnis. Mehr braucht es nicht.

Am Tag der Verhandlung ist Altweiber.

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Im November 1963

Die Einladung

Dienstag, 5. November 1963. Das Museum am Rheinufer zeigt ein Bild, das zwanzig Jahre lang als verbrannt galt. Halb Düsseldorf will dabei sein. Gut sechs Wochen später ist der Restaurator festgenommen.

Gedruckte Einladungskarte: Museum am Rheinufer, Düsseldorf. Der Direktor beehrt sich, Sie zur Vorstellung der Neuerwerbung Konrad Wendt, „Bildnis L.“, Öl auf Leinwand, 1937, am Dienstag, dem 5. November 1963, um 16 Uhr in den kleinen Saal einzuladen. Es spricht Prof. Dr. Ernst Wiedtmann. Diese Karte gilt für zwei Personen.
Einladungskarte des Museums am Rheinufer, November 1963

Die Klingenhagen-Akten · Akte 2

Ein Riss im Firnis

Rheinland · Februar 1964

Ein Bild, das zwanzig Jahre lang als verbrannt galt. Und ein stiller Restaurator, dem niemand glaubt.

Im Oktober 1963 kauft das Museum am Rheinufer in Düsseldorf ein Gemälde, das als verbrannt galt. Wenige Tage nach der Reinigung erklärt ein Gutachter es für eine Fälschung, und kurz vor Weihnachten wird der Restaurator festgenommen. Sein Verteidiger hat alles gesammelt, was er finden konnte. Ob er recht hatte, steht in einem versiegelten Umschlag.

  • Umfang38 Seiten
  • Verdächtigevier
  • Spielzeitetwa 2 bis 3 Stunden
  • Für1 bis 5 Personen
  • Schwierigkeitmittel, etwas kniffliger als Akte 1
  • Zu lösenWer, wie und warum?
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Hängemappe, von Hand beschriftet: Akte 2, Ein Riss im Firnis, Rheinland, Februar 1964

Die Personen

Wer mit dem Bildnis L. zu tun hatte

Einer sitzt in Untersuchungshaft. Der Maler ist seit 1943 tot, sein Modell seit 1943 verschwunden. Und mindestens einer sagt nicht die ganze Wahrheit.

  • Foto von Hans Bröcker

    Hans BröckerRestaurator in Düsseldorf-Bilk, 50 Jahre.Hatte das Bild zur Reinigung in seiner Werkstatt.Angeklagt

  • Foto von Prof. Dr. Ernst Wiedtmann

    Prof. Dr. Ernst WiedtmannEmeritierter Professor der Kunstakademie, 74 Jahre.Früher der Lehrer des Malers.

  • Foto von Dr. Dieter Hilbrich

    Dr. Dieter HilbrichWissenschaftlicher Assistent, 34 Jahre.Arbeitet am Werkverzeichnis des Malers.

  • Foto von Dr. Kurt Ellerbrock

    Dr. Kurt EllerbrockGalerist an der Königsallee.Hat das Bild an das Museum verkauft.

  • Foto von Dr. Viktor Stamm

    Dr. Viktor StammKunstsachverständiger.Hält das Bild für eine Fälschung.

  • Foto von Wilhelm Stommel

    Wilhelm StommelHausmeister an der Kunstakademie.Hat das Bild der Galerie angeboten.

  • Foto von Margarete Wendt

    Margarete WendtSchwester des Malers.Verwaltet seinen Nachlass.

  • Foto von Walter Hanisch

    Walter HanischEhemann von Lena Hanisch.Lebt in Düsseldorf.

  • Foto von Josef Kremer

    Josef KremerSaalwärter im Museum am Rheinufer.Hat Aufsicht in den Ausstellungssälen.

  • Foto von Heinrich Busch

    Heinrich BuschVergolder in Neuss, 66 Jahre.Hat eine Werkstatt für Bilderrahmen.

  • Foto von Kriminalkommissar Pütz

    PützKriminalkommissar in Düsseldorf.Hat Bröcker festgenommen.

  • Foto von Konrad Wendt

    Konrad WendtMaler, 1906 bis 1943. Foto von 1937.Starb beim Luftangriff in seinem Atelier.Gestorben 1943

  • Foto von Lena Hanisch

    Lena HanischModell des Malers. Foto von 1937.Im Katalog „Frau L.“ genannt.Vermisst

Alle Personen sind frei erfunden. Fotos: KI-generiert.

Klicken Sie auf die Karte, um sie umzudrehen.Tippen Sie auf die Karte, um sie umzudrehen. Handgeschriebener Rezeptzettel: Muzenmandeln. 500 g Mehl, 125 g Zucker, 125 g Butter, 3 Eier, 1 Päckchen Backpulver, 1 Prise Salz, ein paar Tropfen Bittermandel. Teig ausrollen, mit dem Förmchen ausstechen, in heißem Fett schwimmend backen, noch warm in Zucker wälzen.

Zwischen den Blättern

Zwei Fundstücke

In der Akte lagen zwei Dinge, die mit dem Fall nichts zu tun haben: eine Tribünenkarte für den Rosenmontagszug 1964, nie benutzt, der Abschnitt hängt noch dran. Und ein Rezept für Muzenmandeln in einer fremden Handschrift.

Die Verhandlung fand an Altweiber statt, vier Tage vor dem Rosenmontag. Der versiegelte Umschlag des Anwalts liegt seitdem ungeöffnet in der Akte.

Handschriftlicher Zettel von Theda Klingenhagen: Mein Patenonkel ging nie zum Rosenmontag. Warum er diese Karte behalten hat, weiß ich bis heute nicht. Th. K.

Für Ihre Ermittlungen

Der Ermittlungstisch

Die ganze Akte auf Thedas Schreibtisch – am Rechner, Tablet oder Handy.

In der Ausgabe mit Ermittlungstisch liegt die Akte nicht nur zum Ausdrucken bereit, sondern auch auf Thedas Schreibtisch. Sie nehmen ein Dokument in die Hand, legen ein zweites daneben, markieren mit Textmarker und Rotstift und füllen den Ermittlungsbogen direkt am Gerät aus. Wenn Sie eine Lösung haben, liegt der versiegelte Umschlag schon auf dem Tisch.

  • Alle 19 Dokumente groß und mit Zoom
  • Zwei Dokumente nebeneinander legen
  • Textmarker, Rotstift und Radierer – Ihre Spuren bleiben gespeichert
  • Ermittlungsbogen zum Ausfüllen, Drucken oder als PDF
  • Lesehilfe für Handschrift und blasse Durchschläge, auf Wunsch auch zum Vorlesen
  • Einmal geöffnet, auch ohne Internet
  • Für Spielabende: Anleitung, tintensparende Druckfassung und „Für die nächste Runde zurücksetzen“
Der Ermittlungstisch auf dem Handy: ein Dokument der Akte im Großformat, darüber die Knöpfe Lesehilfe, Markieren und Daneben legen

Akte 2 · Ein Riss im Firnis

Zwei Ausgaben, ein Fall

Akte zum Ausdrucken

8,90 €

Für alle, die am liebsten mit Papier und Bleistift ermitteln. Sie erhalten die vollständige Akte als PDF (38 Seiten) zum Ausdrucken. Wenn Sie eine Lösung haben, nennen Sie sie Theda. Sie öffnet dann für Sie den versiegelten Umschlag mit dem Brief des Anwalts und der Auflösung.

  • Akte als PDF, 38 Seiten
  • Lösung bei Theda, mit Hinweisen und Umschlag
  • Ermittlungstisch

Akte mit Ermittlungstisch

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Für alle, die lieber am Bildschirm ermitteln – oder beides möchten. Sie erhalten alles aus der Ausgabe zum Ausdrucken und dazu Ihren Zugang zu Thedas Ermittlungstisch: ohne Drucker, auf jedem Gerät, auch unterwegs.

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Beide Ausgaben enthalten denselben Fall, dieselben Dokumente und denselben versiegelten Umschlag.

Akte 2 · Ein Riss im Firnis

Für den, der es selbst herausfindet.

Wer hat den Verkauf des Bildes veranlasst, wie kam es an diese Person, und warum? Alles, was Sie dafür brauchen, liegt in der Akte.